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Foto: © Alexandra González (Reiter & Pferde)
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Stutenschau
Man sucht bei solch einem Event
ein Fohlen, das im Trab nicht rennt,
das ohne, dass es zu doll klebt
stolz neben seiner Mutter schwebt,
dort ansatzweise passagiert,
in den Verstärkungen brilliert,
auf leisen Zuruf reagiert,
anmutig, wach - doch konzentriert,
als Typ die Massen fasziniert,
wenn man es im Schritt am Halfter führt,
das im Stehen, wie im Laufen
nur einen Wunsch weckt:
Man will's kaufen !
Motivieren
Piaffieren
Passagieren
Hengstmanieren
Transpirieren
Durchparieren
Neuprobieren
Nicht blamieren
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Zwischen Kreuz und Hand
wird das Pferd gespannt,
durch Klopfen mit den Waden
elektrisch aufgeladen,
dann schön stramm gezogen
wie ein Flitzebogen.
Geht jetzt die Hand noch mehr zurück,
dann nimmt es Last auf - im Genick.
Lange Bügel, kurze Zügel,
in der Reitbahn keine Hügel
Bandagiert rund um die Uhr
Mitteltrab in einer Tour
Manche nennen das DRESSUR.
Ein Reiter, der's nicht richtig kann,
wärmt meistens nur den Sattel an.
Bestenfalls ist das von Nutzen,
später dann beim Sattelputzen.
Man sagt, dass soll wohl echt so sein,
das Lederfett zög besser ein.
Flaschenzug
Hat's ein Reiter gern bequem
und ist das Pferd nicht grade faul,
wählt er ein Rückhaltesystem
mit Bezug zum Pferdemaul.
Scheint ihm auf Anhieb, wenn er zieht,
der Trense Wirkung zweifelhaft
und schlägt ihm dieses auf's Gemüt,
schwenkt bald er um auf Hebelkraft.
Bremst auch dieses nicht genug
den Vortrieb des Equiden,
montiert er einen Flaschenzug.
Erst dann ist er zufrieden.
© G.A. Schulte Quaterkamp
